

An der Gemarkungsgrenze zwischen Wendishain und Westewitz überspannt das größte überdachte Hochwehr Europas die Freiberger Mulde, die durch diese Anlage auf einer Strecke von ca. 3 km angestaut wird. Es hat eine Spannweite von 53 m und ist 14 m hoch.
Das 1923 bis 1925 erbaute Stauwerk wurde 1993 komplett saniert. Als Staustufe für das in der Nähe befindliche Wasserkraftwerk bildet dieses einen interessanten Kontrast und Anziehungspunkt in der waldreichen, landschaftlich reizvollen Gegend.
So kann man durch zahlreiche Wanderwege sehr gut zum Beispiel zum Spitzstein oder Staupenberg, dort befinden sich Reste einer frühmittelalterlichen Wallanlage, und anschließend zum Hochwehr als Ausflugsziel gelangen.
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Bereits 1465 wurde die Wallfahrts- und Feldkapelle des Klosters Buch in Nauhain urkundlich erwähnt. Die Kapelle trägt sowohl romanischen als auch gotischen Baustil-Schriftzüge. Sie zählt zu historischen Kostenbarkeiten in unserer Umgebung.
Nach Abschluss der Restauration im Jahr 1992 erstrahlt dieses Kleinod wieder in voller Schönheit. Besonders sehenswert ist der von Peter Bräuer um 1504 geschnitzte Altar mit der Figur der Heiligen Anna in der Mitte. Sie hält die Jungfrau Maria und das Christkind in den Armen.
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Von Hartha nach Leisnig fahrend, kann man auf der linken Seite die Paltrockmühle zwischen Pappelbäumen erkennen.
Beim Näherkommen würde man fast erwarten, das der gestiefelte Kater um die Ecke kommt. Eine Örtlichkeit - fast so wie im Märchen
Die Windmühle wurde 1865 als Bockwindmühle errichtet und 1951 zur Paltrockwindmühle in der heutigen Form umgebaut. Der sogenannte Paltrock ist der gemauerte Ziegelkranz, auf dem die Mühle steht. Der Mahlbetrieb konnte bis in die 70er Jahre aufrechterhalten werden. Seit 2000 erfolgten Rekonstruktionen des Daches, der Unterkonstruktion mit der Rollenanlage sowie des Windrosengestelles auf dem Dach.


Schon seit längerer Zeit versucht man die Mühle, das Drehen des Windrades, wieder in Gang zu bringen. Mit viel Liebe zum Detail, hat man auch das Innere der Mühle wieder ansehnlich gemacht.
Zum Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag) und Tag des offenen Denkmales, der im September jeden Jahres stattfindet, laden die Grundstückseigentümer zur Besichtigung der Mühle ein.


Die Viadukte wurden 1846 bis 1852 erbaut und gehören zu den fünf Brückenbauten für die 6150 m lange Eisenbahnstrecke zwischen Waldheim und Limmritz. Sie befindet sich auf der Eisenbahnstrecke Berlin-Riesa-Chemnitz, auf der sogenannten "Bankrottmeile". Mitte des 19. Jahrhunderts mußten beim Bau dieses nicht einmal 10 km langen Streckenabschnittes 6 Viadukte und 2 Tunnel gebaut werden. Daran ging die “Chemnitz-Riesaer Eisenbahn Gesellschaft” Pleite.
Die Viadukte stehen unter Denkmalschutz.

Der Saalbacher Viadukt ist 75 m lang, 6 m hoch und wurde wie sein großer Steinaer Bruder 1852 erbaut.

Der Steinaer Viadukt hat eine Länge von 225 m, eine Höhe von 37 m und 16 Pfeiler.


Öffnungszeiten:
von März bis Oktober
Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr
Samstag/Sonntag
feiertags 13 bis 18 Uhr
Führungen durch die Klosteranlage:
Sa, So, feiertags 14.30 Uhr
von November bis März
Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
Weitere Führungen durch die
Klosteranlage nach Vereinbarung
www.klosterbuch.de
Dem Besucher bieten sich in dem ehemaligen Zisterzienserkloster Kloster Buch historische Gemäuer, architektonische Schönheiten mit romanischen und gotischen Stilelementen und einer lieblichen Muldenlandschaft.
Ein Ausflugsziel für Geschichts- und Kulturinteressierte zu jeder Jahreszeit.

Die Burg Mildenstein liegt auf einem 60 m hohen Porphyrfelsen nahe dem Markt Leisnig im Herzen Sachsens. In ihrer fast 1000 jährigen Geschichte diente Burg Mildenstein Saliern, Staufern und Wettinern zum Schutz ihrer Gebiete. 1046 wird der Burgward zum ersten Mal erwähnt.
Eine glanzvolle Zeit erlebte die Burg unter Wiprecht von Groitzsch, der sie von Kaiser Heinrich IV. für seine treuen Dienste erhielt.
Im Burgmuseum steht der "zweitgrößte Stulpenstiefel der Welt" - 3,70 m hoch.
Internet: www.burg-mildenstein.de
Öffnungszeiten
April bis Oktober
Dienstag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr
Samstag / Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
November bis März
Dienstag bis Freitag 10.00 bis 16.00 Uhr
Samstag / Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr
Weitere Informationen erhalten Sie durch die Presse oder unter der Telefonnummer
034321 62560 oder 625624

Wie stellen Sie sich eine Ritterburg vor?
Gotisch muss sie sein, in wildromantischer Umgebung, hoch über einem Fluss, mächtig und furchteinflößend, schwer zu erreichen - und im Inneren sollte man einen Hauch davon spüren, wie die früheren Generationen "gehaust" haben.
Dann kommen Sie auf Burg Kriebstein! Denn hier erwartet Sie ein geschlossener, vollständig erhaltender Baukomplex aus der Spätgotik.
Stolz und mächtig steht Kriebstein da und der Besucher spürt die alte Herrlichkeit: Zu ihrer Blütezeit im 16. Jahrhundert beherrschte die Burg zwei Städte und 33 Dörfer.
Internet: www.burg-kriebstein.de
Öffnungszeiten der Burg Kriebstein
Februar-April u. November 10.00-16.00 Uhr
Mai - Oktober wochentags 9.00 - 17.00 Uhr
Sonnabend/ Sonntag 10.00 - 17.30 Uhr
Letzter Einlass 17.00 Uhr
Montag Ruhetag
Außerhalb der Öffnungszeiten Besichtigung nach Vereinbarung möglich!
Dezember bis Januar geschlossen

Touristische Angebote:
- Fahrgastschifffahrt mit Rundfahrten und Linienverkehr,
- Ruderbootverleih,
- Jugendherbergen,
- Zeltplätze mit vermietbaren Bungalows,
- Reiterhöfe in der Umgebung (Beerwalde und Grünlichtenberg und
- Abenteuercamping in Lauenhain
Internet: www.talsperre-kriebstein.de

Öffnungszeiten
April bis Oktober
täglich 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
November bis März
täglich 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
24.12. bis 26.12., 31.12., 01.01. geschlossen
Schlossführungen
(mit Schwerpunkt Geschichte des Offizierslagers 1939 - 1945)
April-Oktober täglich Führungen 10.30 Uhr/13.00 Uhr/15.00 Uhr
November-März täglich Führungen 11.00 Uhr/14.30 Uhr
Führungen für Kinder jeden ersten Dienstag im Monat 9.00 Uhr nach Voranmeldung
Internet: www.schloss-colditz.com
Weitere interessante Informationen über Schlösser und Burgen in unserer Nähe können Sie auch über die verschiedenen Internetseiten erhalten:
Internet: www.schloesserland-sachsen.de
Internet: www.schlösser-und-burgen-im-muldental.de