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Führungszeugnisse

Ansprechpartner/in
Tina Blumrodt
Rathaus Hartha, Zimmer 0.08 - Einwohnermeldeamt // EG
Karl-Marx-Straße 32
04746 Hartha
Telefon: 034328 52139
Telefax: 034328 52116
E-Mail:


Aufgaben:
Einwohnermeldeamt


Allgemeine Informationen

Führungszeugnis § 30 ff Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz-BZRG)

Das Führungszeugnis, umgangssprachlich auch "polizeiliches Führungszeugnis" genannt, ist eine auf grünem Spezialpapier gedruckte Urkunde, die bescheinigt, ob die betreffende Person vorbestraft ist oder nicht. Wird das Führungszeugnis für persönliche Zwecke, z. B. zur Vorlage beim Arbeitgeber, benötigt, handelt es sich um ein Privatführungszeugnis (einfaches Führungszeugnis).

Das Führungszeugnis für behördliche Zwecke dient ausschließlich zur Vorlage bei einer Behörde (z. B. Erteilung einer Fahrerlaubnis) und enthält neben strafgerichtlichen Entscheidungen auch bestimmte Entscheidungen von Verwaltungsbehörden (z. B. Widerruf einer Gewerbeerlaubnis).

Ein "erweitertes Führungszeugnis" benötigen Personen, die im Kinder- oder Jugendbereich tätig werden wollen (z. B. Schule, Sportverein).

Ein Europäisches Führungszeugnis erhalten Personen, die - neben oder anstatt der deutschen - die Staatsangehörigkeit eines oder mehrerer anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union besitzen.

Jeder Person, die das 14. Lebensjahr vollendet hat, wird auf Antrag ein Zeugnis über den sie betreffenden Inhalt des Registers erteilt (Führungszeugnis). Hat sie eine gesetzliche Vertretung, ist auch diese antragsberechtigt. Ist die Person geschäftsunfähig, ist nur ihre gesetzliche Vertretung antragsberechtigt.

Das Führungszeugnis muss grundsätzlich persönlich bei der Meldebehörde beantragt werden, in deren Zuständigkeitsbereich der Antragsteller mit Wohnsitz gemeldet ist.

Folgende Unterlagen sind vorzulegen bzw. mitzubringen:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass bzw. Aufenthaltstitel
  • Ggf. genaue Anschrift der Behörde, welche das Führungszeugnis direkt bekommen soll
  • Bei erweiterten Führungszeugnissen die schriftliche Aufforderung der Stelle, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt
  • Ggf. Nachweis der Berechtigung als gesetzlicher Vertreter
  • Gebühr in Höhe von 13,00 € (höhere Kosten fallen bei Führungszeugnissen für die Verwendung im Ausland bzw. bei europäischen Führungszeugnissen an)

Falls Gebührenbefreiung in Frage kommt:

  • Antrag auf Gebührenbefreiung
  • geeignete Nachweise (Mittellosigkeit oder besonderer Verwendungszweck)
  • bei ehrenamtlichen Tätigkeiten: Bescheinigung der Einrichtung, für die die ehrenamtliche Tätigkeit erbracht wird, dass das Führungszeugnis für eine ehrenamtliche Tätigkeit benötigt wird (Verwendungszweck)

Eine elektronische Antragstellung ist ausschließlich beim Bundesamt für Justiz möglich.

Die Übersendung des Führungszeugnisses ist nur an die antragstellende Person zulässig. Wird das Führungszeugnis zur Vorlage einer Behörde beantragt, so ist es der Behörde unmittelbar zu übersenden. Die Behörde hat der antragstellenden Person auf Verlangen Einsicht in das Führungszeugnis zu gewähren. Wenn das Führungszeugnis Eintragungen enthält, kann die antragstellende Person verlangen, dass das Führungszeugnis zunächst an ein von ihr benanntes Amtsgericht zur Einsichtnahme übersandt wird. Dort kann das Führungszeugnis dann eingesehen werden.

Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrer Meldebehörde oder hier: 

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