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CORONA - Pressemitteilungen des Landratsamtes
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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
25. Juni 2020

In Mittelsachsen ist die Zahl der bestätigten Fälle weiterhin mit 298 konstant. Es sind damit keine weiteren Fälle hinzugekommen. Zu den Ausbruchsgeschehen in Augustusburg (dazu gehören auch Flöha und Penig) und Roßwein sind nach Angaben des Gesundheitsamtes 338 Quarantänebescheide erlassen worden. Seit dem ersten Corona-Fall in Mittelsachsen schrieb das Gesundheitsamt für 1303 Personen Quarantänebescheide, 964 haben diese wieder verlassen. Die Fallzahlen werden am Freitag sowie am Montag wieder auf der Internetseite des Landkreises aktualisiert, am Wochenende erfolgt keine Meldung der Zahlen an die Landesuntersuchungsanstalt und damit auch keine Aktualisierung der Internetseite. Die ausstehenden Tests fließen in die Statistik ein, wenn die Ergebnisse vorliegen. Die Hotline des Landratsamtes zu Corona ist morgen von 9 bis 16 Uhr besetzt. Ab der kommenden Woche gelten neue Zeiten an denen die Mitarbeiter unter der 03731 799-6249 zu erreichen sind: Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 sowie Dienstag und Donnerstag von 9 bis 16 Uhr. Über weitere Lagemeldungen wird entsprechend der Situation bzw. dem Erkrankungsgeschehen entschieden.

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter
E-Mail presse@landkreis-mittelsachsen.de gern zur Verfügung.
Landratsamt Mittelsachsen
Pressestelle
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg
Tel. 03731 799-3305

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
24. Juni 2020

Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
24. Juni 2020

Im Landkreis Mittelsachsen gibt es keine neuen Corona-Fälle. Die Ergebnisse der Testungen von Flöha und Penig liegen mittlerweile auch vor, sie waren alle negativ. Morgen werden noch zwei weitläufige Kontakte im Zusammenhang mit Roßwein sowie weitere Testungen erfolgen im Zusammenhang mit Augustusburg. Die Ergebnisse werden wahrscheinlich am Freitag vorliegen. Seit den ersten Infektionen im März sind 1268 Quarantänebescheide erlassen worden, 964 Personen habe die Quarantäne wieder verlassen. Bisher wurden 65 Personen im Zusammenhang mit Roßwein und 494 Personen im Zusammenhang mit Augustusburg getestet.

Für Rückfragen steht Ihnen die
Pressestelle unter E-Mail presse@landkreis-mittelsachsen.de gern zur Verfügung.
Landratsamt Mittelsachsen
Pressestelle
Frauensteiner Straße 43
09599 Freiberg
Tel. 03731 799-3305

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
23. Juni 2020

Positive Nachrichten gibt es aus dem Gesundheitsamt: Alle Tests im zweiten Pflegeheim in Augustusburg waren negativ. Auch beim ersten am Freitag getesteten Pflegeheim gab es keinen positiven Fall. Auch die Roßweiner Tests von weiteren Kontaktpersonen sind negativ. Seit vergangener Woche sind 494 Personen getestet worden. In Flöha testete das Deutsche Rote Kreuz rund 120 Personen, darunter 79 Schüler.
Im Zusammenhang mit Augustusburg wurden 292 Quarantänebescheide erlassen. Seit März erlies das Gesundheitsamt 1194 Quarantänebescheide, 964 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

An das Gesundheitsministerium meldete das Landratsamt 298 Fälle. Es gingen danach keine weiteren Fälle ein.

Viele Anfragen an der Hotline gehen zu Testmöglichkeiten ein. Hierzu verweisen die Mitarbeiter an die Ambulanzen bzw. die Hausärzte. Das Gesundheitsamt nimmt Testungen von direkten Kontaktpersonen vor.

Entschädigungsansprüche wegen fehlender Kinderbetreuung und Quarantänemaßnahmen
aus aktuellem Anlass verweist die Wirtschaftsförderung auf die FAQ-Seiten auf deren Internetseite und auf ein Webinar am 24. Juni 2020 um 8.30 Uhr.
Was tun, wenn Kita oder Schule wieder geschlossen sind und Selbstständige oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wegen der Kinderbetreuung ihrem Beruf nicht nachgehen können?
Auf die Möglichkeit der Entschädigungszahlung durch die Landesdirektion weist der FAQ-Katalog für Unternehmen und Fachkräfte im Landkreis Mittelsachsen hin. Unter der Frage "Schulen und Kitas waren/sind wieder geschlossen. Wer bezahlt den Verdienstausfall?" gibt es die notwendigen Hinweise. Von Experten der Landesdirektion Sachsen, der IHK, der Handwerkskammer und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Chemnitz gibt es in einem Webinar aktuelle Informationen zum Thema. Das Online-Treffen beginnt am 24. Juni, 8.30 Uhr. Eine Anmeldung ist unter https://www.edudip.com/de/webinar/update-entschadigungsanspruche-wegen-fehlender-kinderbetreuung-und-quarantanemassnahmen/343162 möglich.


Für Kitas wieder Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen möglich

Ab dem 29. Juni besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen zurückzukehren. Die Einrichtungen können mit konsequent einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen wieder zu den Regelöffnungszeiten zurückkehren. Das Gebot der strikten Trennung der Gruppen innerhalb des Gebäudes und auch auf dem Gelände der Kindertageseinrichtungen kann aufgehoben werden.
Offene und teiloffene Betreuungskonzepte sind wieder zulässig und können umgesetzt werden. Demgegenüber gilt der eingeschränkte Regelbetrieb bis zu den Sommerferien weiterhin für den Primarbereich der Grund- und Förderschulen, die Horte und die weiterführenden Schulen
Mit der neuen Allgemeinverfügung können in den Kindertageseinrichtungen wieder Veranstaltungen wie etwa Elternabende, Konferenzen, Elterngespräche oder Gremiensitzungen unter Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln und Abstandsgebote durchgeführt werden.

Jede einzelne Kindertageseinrichtung und Kindertagespflegestelle muss ein auf die COVID-19-Situation ausgerichtetes Hygienekonzept (gemäß Rahmenhygieneplan) aufstellen und einhalten. Personen, die ein Kind bringen oder abholen, müssen eine Mund- und Nasenbedeckung tragen und ausreichenden Abstand zu anderen Personen halten. Nach wie vor wird von den Eltern eine Gesundheitsbestätigung verlangt. Allerdings gibt es auch in diesem Punkt eine leichte Lockerung. Nach der neuen Allgemeinverfügung sind Eltern verpflichtet, täglich gegenüber der Bildungseinrichtung schriftlich zu erklären, dass ihr Kind keine der bekannten Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion, insbesondere wiederholtes Husten, Fieber oder Halsschmerzen, aufweist. Für weitere Mitglieder des Hausstandes muss die Bestätigung nun nicht mehr erbracht werden.

Künftig Familienfeiern mit bis zu 100 Teilnehmern und Öffnung von Musikclubs zugelassen

Im Freistaat gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, von Reisebussen und regelmäßigen Fahrdiensten sowie im Einzelhandel. Ab dem 30. Juni sind Familienfeiern außerhalb des privaten Bereichs z.B. in Gaststätten mit bis zu 100 Personen zugelassen. Öffnen dürfen zudem Musikclubs mit genehmigtem Hygienekonzept aber ohne Tanz.

Alle anderen Vorschriften der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung bleiben gültig. Das betrifft auch die Kontaktbeschränkungen, wonach private Zusammenkünfte in der eigenen Wohnung ohne Begrenzung der Personenzahl zulässig sind. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben weiterhin nur allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen erlaubt.

Die Rechtsverordnung gilt vom 30. Juni 2020 bis einschließlich 17. Juli 2020.

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail presse@landkreis-mittelsachsen.de gern zur Verfügung.
Landratsamt Mittelsachsen
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Frauensteiner Straße 43
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Tel. 03731 799-3305

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
22. Juni 2020

Im Landkreis Mittelsachsen sind weitere Fälle von Corona bestätig worden. Insgesamt gibt es nun mehrere Gemeinschaftseinrichtungen, die betroffen sind:

Nach dem Gymnasium Augustusburg stehen damit in Verbindung die Erich-Kästner Grundschule, die Oberschule in Penig und das Puffendorf-Gymnasium in Flöha. Unabhängig von Augustusburg ist der Hort in Roßwein zu sehen. Gegenüber dem Gesundheitsministerium meldete der Landkreis 298 Fälle, die seit März registriert wurden. Das Gesundheitsamt erlies im Zusammenhang mit Corona, Stand 12 Uhr, 1118 Quarantäne-Bescheide, 961 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen. Derzeit plant der Landkreis keine Allgemeinverfügung nach Infektionsschutzgesetz, aber die Zahlen werden verfolgt. Bisher wurde das Regenbogen-Gymnasium in Augustusburg bis 1. Juli behördlich geschlossen. Anhand der bisherigen Untersuchungsergebnisse zu Roßwein und Penig, werden noch keine weiteren Schließungen von Einrichtungen erwogen.

„Wir blicken aber genau auf die Zahlen und den Index. Eine Grenze liegt bei 35 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen“, so Landrat Matthias Damm. „Dies betrifft insbesondere die Erhebung von personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung von Infektionen durch Veranstalter und Betreiber von Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten sowie Ansammlungen im öffentlichen Raum. Zulässig ist zu diesem Zweck die Erhebung und Speicherung von Name, Telefonnummer oder E-Mail Adresse der Besucher sowie Zeitraum des Besuchs“, heißt es in dem Gesetz. Der Krisenstab kam heute zusammen, morgen ist eine weitere Sitzung anberaumt.

Seit der letzten Meldung am Samstag sind sechs weitere Fälle dazugekommen. Alle unmittelbaren Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen sind in Quarantäne. Im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen Augustusburg wurden mit Stand 12 Uhr 155 Bescheide erlassen. Im Zusammenhang mit den Ausbruchsgeschehen dort wurden 300 Personen getestet.

Roßwein:
Nachdem eine Erzieherin in Roßwein positiv getestet wurde, führte das Gesundheitsamt am Samstag Abstriche der betreuten Kinder und teilweise deren Eltern, die in sensiblen Bereichen arbeiten, durch. Im Ergebnis wurden zwei Kinder positiv getestet. Nun erfolgen weitere Ermittlung von Kontaktpersonen und heute erfolgen weitere Testungen, von Angehörigen der positiv getesteten Kinder und aller Horterzieher. Nicht bestätigt hatte sich ein Verdachtsfall in den Roßweiner Werkstätten.

Augustusburg:
Es sind hier weitere Fälle eingegangen. Zu diesen laufen nun wieder die Ermittlung der Kontaktpersonen, ggf. werden weitere Abstriche erforderlich. Somit sind im Zusammenhang mit Augustusburg 37 Fälle bekannt. Im Zusammenhang Augustusburg steht das mittelsächsische Gesundheitsamt mit sieben weiteren Gesundheitsämtern in Kontakt: Altenburger Land, Bautzen, Erzgebirgskreis, Zwickau, Chemnitz, Dresden und Stadt Leipzig.

Zugehörig zu Augustusburg ist ein positiv getestetes Kind, welches in die Erich-Kästner-Grundschule in Penig geht. Die erste Klasse wird morgen deshalb getestet. An der Oberschule in Penig gibt es in der 7. Klasse einen positiven Fall. Beide sind Geschwisterkinder. Auch hier wird es morgen Untersuchungen geben. Die Ergebnisse werden Mittwoch erwartet, dann erfolgen ggf. weitere Abstriche. Morgen werden 50 Personen in Penig getestet. Eine behördliche Schließung, ist derzeit noch nicht geplant. Der Schulträger der Grundschule hatte vorsorglich schon veranlasst, dass die Schüler zu Hause lernen und kein Unterricht im Grundschulgebäude stattfindet. Im Zusammenhang mit Augustusburg sind in Penig sechs Personen zu sehen.

Ein Schüler des Gymnasiums in Flöha, der im Zusammenhang mit Augustusburg steht, wurde positiv testet. Es erfolgen morgen dort die Umgebungsuntersuchung, darunter befinden sich Lehrer und Schüler des Gymnasiums. Es werden 120 Testungen vorbereitet. Betroffen ist die Klassenstufe 11. Ergebnisse sollen am Mittwoch vorliegen.

„Da aufgrund der Einwicklung in verschiedenen Regionen des Landkreises zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlicher Betroffenheit Fälle vorliegen, sind wir dabei das Melde- und Kommunikationssystem zu optimieren,“ so Landrat Matthias Damm.

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail presse@landkreis-mittelsachsen.de gern zur Verfügung.

Landratsamt Mittelsachsen
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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
20. Juni 2020

Die Ergebnisse der gestern in Augustusburg durchgeführten Tests liegen vor. Demnach gibt es sieben neue positive Fälle. Eine weitere Person wurde positiv durch den Hausarzt getestet, somit gibt es acht Fälle. „Alle Befunde der Abstriche im Pflegeheim waren negativ“, erklärt Landrat Matthias Damm. Die positiv getesteten Personen wurden alle heute informiert. Im nächsten Schritt erfolgt auch dort die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen und es erfolgen gegebenenfalls weitere Abstriche. Damit steigt die Zahl der Fälle im Zusammenhang mit Augustusburg auf 33.

In Mittweida wurden heute von 16 Kindern und Familienangehörigen aus Roßwein die Abstriche genommen. Die Familienangehörigen arbeiten in sensiblen Bereichen. Die Proben wurden nach Dresden in die Landesuntersuchungsanstalt gebracht. Je nachdem wie diese ausfallen, entscheidet das Gesundheitsamt über weitere Testungen. „Wir versuchen die Infektionsketten mit unseren Mitteln zu unterbrechen. Trotz dieser angespannten Situation, gilt es auch Ruhe zu bewahren. Wir gehen Schritt für Schritt und das mit aller Konsequenz“, so Damm. Er bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und das besonne Handeln.

In Mittelsachsen wurden somit seit März 292 Menschen positiv getestet.

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail presse@landkreis-mittelsachsen.de gern zur Verfügung.
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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
19. Juni 2020

Augustusburg und Roßwein

In Augustusburg fanden heute weitreichende Untersuchungen auf das Coronavirus statt. Das Deutsche Rote Kreuz führte Abstriche bei den Angehörigen der positiv getesteten Schüler durch, nach ersten Angaben handelt es sich um rund 300 Personen. „Unterstützend waren zwei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes vor Ort“, erklärt die mittelsächsische Amtsärztin Dr. Annelie Jordan. Dabei ging es vor allem um Fragen der Kontaktintensität. Viele seien laut Jordan unsicher, je nach dem wann das letzte Treffen mit dem jeweiligen Kind bzw. Jugendlichen stattfand. Sie betont, man habe bewusst großzügiger getestet. „Wir haben lokal begrenzt einen Ausbruch und diesen möchten wir mit allen Mitteln minimieren“, so Jordan. Nach Gesprächen mit dem ansässigen Pflegeheimen, testete das Gesundheitsamt heute die Bewohner und das Personal eines Heimes. „Dabei wurden wir von den Mitarbeitern des Hauses unterstützt, die unter fachliche Anleitung Abstriche nehmen durften“, erklärt Dr. Jordan. Die Amtsärztin betont, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Es gäbe keine Anzeichen in der Einrichtung. Am Montag folgt dann ein zweites Pflegeheim in Augustusburg. Die Ergebnisse der heutigen Tests liegen morgen vor. Dann wird auch der Landkreis in einer Pressemitteilung bzw. online über die Ergebnisse informieren.

Insgesamt wurden 200 Personen im Zusammenhang mit Augustusburg getestet, davon waren 25 positiv. Die 22 positiv getesteten Schüler des Regenbogen-Gymnasiums haben keine Symptome gezeigt. Außerdem sind drei Erwachsene, inklusive der Lehrerin, positiv auf Corona getestet worden. Landrat Matthias Damm bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung des Kreisverbandes Döbeln-Hainichen des Deutschen Roten Kreuzes für die Unterstützung vor Ort. „Ein solcher Testumfang wäre mit eigenen Personal nicht zu stemmen.“ Im Zusammenhang mit dem Fall in Augustusburg wurden Stand 14:00 Uhr 140 Quarantänebescheide erlassen.

Das Gesundheitsamt ordnete die behördliche Schließung der Schule bis zum 1. Juli an. Dies könnte je nach Lage auch verlängert werden.

Neben dem Gymnasium in Augustusburg ist mit dem Hort in Roßwein eine zweite Gemeinschaftseinrichtung betroffen. Heute erhielt das Gesundheitsamt die Nachricht von eine Hausärztin einer Erzieherin. Sofort setzte sich die Hortleitung mit den betroffenen Eltern der 13 von ihr betreuten Kinder in Verbindung. Morgen Vormittag erfolgen die Abstriche durch das Gesundheitsamt und werden an die Landesuntersuchungsanstalt geschickt. Mit dem Ergebnissen wird am Montag gerechnet. Im Ergebnis dessen werden ggf. weitere Tests veranlasst und bei Bedarf weitere Personen bzw. Eltern am Montag kontaktiert.

Landrat Matthias Damm: „Anlässlich des nun zweiten Falls in einer Gemeinschaftseinrichtung, appelliere ich an die Bevölkerung die Hygieneregeln anzuwenden und schon auf kleine Symptome, wie Husten oder Fieber, zu achten.“ Das Ziel ist mit der schnellen Reaktion des Gesundheitsamtes die Verbreitung mit unseren Möglichkeiten zu minimieren.

An das Sozialministerium wurden heute um 11 Uhr für den Landkreis Mittelsachsen 283 Fälle gemeldet. Aktuelle Zahlen werden auf der Internetseite des Landkreises morgen veröffentlicht sowie wieder ab Montag.

Die Hotline des Landratsamtes ist morgen von 9 bis 13 Uhr unter der 03731 799 6249 besetzt.

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Pressemitteilung des Landratsamtes Mittelsachsen
18. Juni 2020

In Mittelsachsen steigen die Zahlen der Personen, die positiv auf Corona getestet wurden. Lagen sie in den vergangenen Wochen relativ konstant bei rund 260, wurden heute 275 Fälle seit März an das Gesundheitsministerium gemeldet.

Nach dieser Meldung, gingen weitere acht positive Befunde beim Gesundheitsamt ein, die morgen statisch erfasst werden. Hintergrund für den Anstieg sind mehrere Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Regenbogen-Gymnasium in Augustusburg. Nach dem Bekanntwerden einer Infektion einer Lehrerin erfolgten in dieser Woche umfangreiche Tests, zunächst in drei Klassen – insgesamt 75 Schülerinnen und Schüler, davon wurden 21 Personen positiv getestet.

Eine Person wohnt nicht im Landkreis. Durch den Nachweis weiterer Infektionen entschied sich das Gesundheitsamt gestern für umfangreiche Untersuchungen. Heute testete das Deutsche Rote Kreuz 80 Personen, dabei handelte es sich um weitere Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte der Schule. Morgen erfolgen die Testungen der Angehörigen positiv getesteter Schülerinnen und Schüler. Im Zusammenhang mit Augustusburg sind somit 24 Personen positiv auf den Coronavirus getestet worden.

Aktuell liegt aber der Schwerpunkt bei der Ermittlung und Testung der unmittelbaren Kontakte der Schülerinnen und Schüler. Weitere Ergebnisse sollen morgen vorliegen. „Wir sind wieder im Krisenmodus, zwölf Teams sind in die Kontaktermittlung eingebunden“, so Jordan weiter. Parallel werden Quarantänebescheide für die Betroffenen erlassen. Im Zusammenhang mit Augustusburg erstellte das Gesundheitsamt bisher 91 Bescheide, seit März insgesamt 1056. 935 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen.

Die Schulschließung wird durch das Gesundheitsamt behördlich verfügt. Heute traf sich der Krisenstab unter Leitung von Landrat Matthias Damm, morgen ist ein weiteres Treffen geplant. Die Hotline des Landratsamtes ist sehr stark frequentiert. „Dabei handelt es sich um Eltern beziehungsweise Familienmitglieder von Schülern und Mitarbeitern im Umfeld der Schule“, heißt es von den Mitarbeitern der Hotline. Sie ist heute bis 18:00 Uhr sowie morgen von 09:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 03731 799 6249 geschaltet.

„Wir sind mit den Kommunen in der Umgebung im Gespräch“, erklärt Landrat Matthias Damm. Er betont, dass bisher keine weitere Bildungseinrichtung betroffen ist. Entsprechende vorgenommen Tests bei Kontaktpersonen waren bisher im Landkreis negativ. Damm betont: „Unser Ziel ist es, mit den umfangreichen Untersuchungen die Ausbreitung mit allen Mitteln zu verhindern.“ Derzeit werden auf Grund der aktuelle Zahlen keine Allgemeinverfügungen in Verbindung mit dem Infektionsschutzgesetz erlassen. „Aber wir setzen uns damit fortlaufend auseinander.“

Dr. Jordan erklärt abschließend: „Der sogenannte Ursprung der Erkrankungswelle konnte mittlerweile nachvollzogen werden, was im Hinblick auf das Infektionsgesehen wichtig ist.“

Für Rückfragen steht Ihnen die Pressestelle unter E-Mail presse@landkreis-mittelsachsen.de gern zur Verfügung.
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