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Breitbandausbau
Geförderter Breitbandausbau in Hartha und seinen Ortsteilen
Projektverlauf und Abschluss
1. Projektbeschreibung und Ziele des Ausbaus
Der geförderte Breitbandausbau in Hartha startete mit dem Spatenstich am 06. November 2020. Die Stadt Hartha wurde dabei in acht Bauabschnitte unterteilt. Mit einer Glasfaserstrecke von rund 70 km sollten mehr als 1200 Hausanschlüsse mit schnellem Internet versorgt werden.
Das Recht auf einen Glasfaseranschluss galt zunächst nicht für alle Adressen der Stadt Hartha. Darum wurde das Projekt um weitere 350 Gebäude erweitert, so dass am Ende nicht 1200, sondern 2500 Haushalte mit Glasfaser angeschlossen werden konnten. Der mitteldeutschen IT GmbH wie auch der Stadt Hartha war es ein großes Anliegen, dass nicht nur die weißen Flecke (Gebiete mit weniger als 30 Mbit/s) schnelles Internet bekommen, sondern auch die grauen Flecke (Gebiete mit weniger als 100 Mbit/s) vom Glasfaseranschluss profitieren.
Mit dem geförderten Glasfaserausbau sollte erreicht werden, dass sich die Infrastruktur der Stadt in Bezug auf schnelles Internet verbessert und die Region somit attraktiv für Unternehmen sowie Anwohner, insbesondere auch für junge Menschen und Familien, bleibt. Die Errichtung des Glasfasernetzes hat noch weitere Vorteile gebracht:
- eine Wertsteigerung für die Immobilie
- erweiterbare Bandbreiten, schon jetzt mit Geschwindigkeiten von 1 Gigabit/s im Up- und Download
- eine sehr schnelle Datenübertragung, so dass Streamen auch in 4K Qualität möglich ist
- die Möglichkeit, störungsfrei im Home-Office zu arbeiten
- adäquate Konditionen
Über die Internetseite der Stadt Hartha www.hartha.de sowie die Projektseite der mitteldeutschen IT GmbH https://mitteldeutsche-it.de/breitbandausbau-hartha/ wurden und werden alle Interessenten über Neuigkeiten rund um den Breitbandausbau informiert, indem neue Artikel veröffentlicht werden. Außerdem werden Einzelheiten über die Internetangebote der mitteldeutsche IT GmbH, wichtige FAQ´s zur Glasfaser, den Sachstand in Bezug auf die Bauabschnitte, welche über eine Ausbaukarte eingesehen werden können sowie die Ansprechpartner und wichtige Dokumente bereitgestellt.
Über die Bearbeitung des geförderten Ausbaus hinaus, hat die mitteldeutsche IT GmbH sich dazu entschlossen, nach dem geförderten Ausbau auch privatwirtschaftlich weiter in der Stadt auszubauen.
2. Der Weg zum Glasfaseranschluss
Damit überhaupt der (geförderte) Ausbau mit einem Glasfaseranschluss am jeweiligen Objekt erfolgen konnte, musste zunächst eine Nutzungsvereinbarung mit der mitteldeutschen IT GmbH unterschrieben werden. Diese berechtigt die mitteldeutsche IT GmbH auf dem Grundstück des Eigentümers der Immobilie Glasfaserarbeiten durchzuführen. Sobald die Nutzungsvereinbarung (NVGG) unterschrieben wurde und an die mitteldeutsche IT übermittelt wurde, konnte diese beim Ausbau berücksichtigt werden und alle Maßnahmen zur Errichtung der Glasfaser auf dem jeweiligen Grundstück vornehmen. Die mitteldeutsche IT GmbH setzte sich dann im Zuge der Planung mit dem Eigentümer in Verbindung und errichtete nach Absprache die Glasfaser auf dessen Grundstück.
Entsprechend der Vorgaben der Förderung ergaben sich an den Adressen unterschiedliche Rahmenbedingungen:
Im Falle einer vollständigen Förderung war die Verlegung von der Straße bis zur Anschlussdose im Haus inkludiert.
Bei Adressen, welche allein im Vortrieb ausgebaut werden, wurde der Ausbau bis an die Außenwand über die Förderung realisiert. Wollte der Eigentümer in diesem Fall die Glasfaser nutzen, benötigte er einen abgeschlossenen Internetvertrag mit der mitteldeutsche IT GmbH. Diese sorgte dann dafür, dass die verlegte Glasfaser vom Grundstück bis ins Haus gelegt und an der entsprechenden Stelle eingerichtet wurde, wie im Vorfeld mit dem Eigentümer abgesprochen.
War die Adresse noch nicht erfasst, konnte eine Erschließung im Rahmen des eigenwirtschaftlichen Ausbaus der mitteldeutschen IT GmbH geprüft werden.
Während des Ausbaus konnten die ersten Haushalte an das Netz gehen, sobald der MainPOP (das Herzstück des Glasfasernetzes) in Betrieb genommen wurde. Die mitteldeutsche IT GmbH ging davon aus, dass die ersten Häuser zur Hälfte der Bauzeit schnelles Internet über das neue Medium beziehen können, vorausgesetzt der Hausanschluss wurde erfolgreich abgeschlossen und es lag ein Internetvertrag bei der mitteldeutsche IT GmbH vor.
3. Überblick zu den Ausbaubereichen in der Stadt Hartha sowie den zugehörigen Ortsteilen:
Der geförderte Breitbandausbau startete am 06.11.2020 im Zentrum von Hartha und breitete sich dann schrittweise auf die Ortsteile aus.
Die Stadt Hartha und Ihre Ortsteile wurden in folgende Ausbaubereiche eingeteilt:
Ausbaubereich 1 (Q1)
Gebiete: Stadt Hartha entlang vom Markt, Langgasse, August-Bebel-Straße, Steinaer Straße, Goethestraße
Ausbauzeitraum: 16.10.2020 – 18.01.2021
Ausbaubereich 2 (Q2)
Gebiete: Stadt Hartha entlang der Gerhardt-Hauptmann-Straße, Pestalozzistraße, Dresdener Straße, Leipziger Straße
Ausbauzeitraum: 18.01.2021 – 19.04.2021
Ausbaubereich 3 (Q3)
Gebiete: Stadt Hartha entlang der Gartenstraße, Otto-Buchwitz-Straße, Lindenstraße, Wiesenstraße,
Straße des Friedens, Döbelner Straße, Pfarrgasse, Dorfstraße
Ausbauzeitraum: 20.04.2021 – 19.07.2021
Ausbaubereich 4 (Q4)
Gebiete: Hartha Gewerbegebiet entlang der Fröndenberger Straße, Chemnitzer Straße, Waldheimer Straße
Ausbauzeitraum: 20.07.2021 – 18.10.2021
Ausbaubereich 5 (Q5)
Gebiete: Gersdorf, Langenau, Wallbach
Ausbauzeitraum: 19.10.2021 – 17.01.2022
Ausbaubereich 6 (Q6)
Gebiete: Schönerstädt, Kieselbach
Ausbauzeitraum: 18.01.2022 – 18.04.2022
Ausbaubereich 7 (Q7)
Gebiete: Diedenhain, Wallbach, Nauhain
Ausbauzeitraum: 19.04.2022 – 18.07.2022
Ausbaubereich 8 (Q8)
Gebiete: Steina, Nauhain, Richzenhain, Diedenhain
Ausbauzeitraum: 19.07.2022 – 17.10.2022
Es schlossen sich unmittelbar weitere Arbeiten im Kontext der Gebietserweiterung, also der Erschließung weiterer Adressen, an. Das gesamte Projekt wurde bauseits im Sommer 2024 abgeschlossen.
4. Was wurde erreicht
Inzwischen konnte der geförderte Glasfaserausbau erfolgreich abgeschlossen werden, laut Mitteldeutscher IT GmbH haben sich über 70 % der Anwohner für die Glasfaser entschieden und beziehen jetzt schnelles Internet über das neue Medium. Die mitteldeutsche IT GmbH hat sich stehts darum bemüht alle Anwohner über die Glasfaser aufzuklären und die Vorteile aufzuzeigen. Verschiedene Artikel im Stadtanzeiger Hartha wurden veröffentlicht, Informationsveranstaltungen abgehalten, Werbung in der Stadt Hartha platziert, Flyer in der Stadt verteilt sowie mehrere Schreiben per Post zugestellt.
Die Stadt Hartha und deren Ortsteile verfügt nun über ein zukunftsträchtiges Glasfasernetz, welches aktuell hinsichtlich des Ausbauzustandes selbst die Netze einiger Großstädte in Deutschland übertrifft.
Der Versorgungsgrad bezüglich des Förderprojektes liegt nun bei 100 % bei einer Versorgungsgeschwindigkeit von größer/gleich 100 Mbit/s.
5. Kosten und Finanzierung
Die angefallenen Kosten für den Breitbandausbau in der Stadt Hartha sowie deren Ortsteile belaufen sich auf 9.034.801,00 €.
Diese Ausgaben werden wie folgt finanziert:
Zuwendung aus Bundesmittel: 5.420.880,00 €
Zuwendung aus Landesmittel: 3.468.460,00 €
Eigenmittel: 145.461,00 €
6. Unterstützer des geförderten Breitbandausbaus
Der geförderte Breitbandausbau wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Bundesförderung Breitband, Freistaat Sachsen, atene KOM GmbH, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft www.gigabit-projekttraeger.de die Stadt Hartha sowie die mitteldeutsche IT GmbH.
Juli 2024
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Die Servicemitarbeiter der Mitteldeutschen IT GmbH stehen Ihnen telefonisch unter 0341 - 200 990 0 zur Verfügung.
Auf der Projektseite befinden sich weiterhin alle wichtigen Informationen zum Breitbandausbau in Hartha.
Zur Projektseite: https://mitteldeutsche-it.de/breitbandausbau-hartha/
Hier finden Sie aktuelle Meldungen bezüglich des Breitbandausbaus in Hartha





